Die EU-Projekte PRESTO und BUILDING UP

 

Das Projekt PRESTO der Europäischen Union ist bereits abgeschlossen, es bestand zwischen 2008 und 2010. Unterstützt wurden damit verschiedene Unternehmensverbände der Konstruktions- und Bauindustrie. In erster Linie ging es bei dem Projekt darum, verschiedene Forschungs- und Entwicklungsziele zu definieren, die spezifisch auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnitten waren. Außerdem sollten diese Ziele und Prioritäten innerhalb der Europäischen Technologieplattformen positioniert werden.

PRESTO gilt als sehr erfolgreiches Projekt und so wurde nach dessen Beendigung ein neues Projekt ins Leben gerufen, welches die einmal begonnene Arbeit fortführen soll. Es trägt den Namen BUILDING UP, und es geht dabei um das energieeffiziente Bauen. Genauer gesagt soll eine Innovationsroadmap entstehen, die Auskunft über neue Vorhaben und Möglichkeiten im Bereich des Bauens mit höchsten Energieeinsparungen gibt. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, dass die Kooperation der verschiedenen europäischen Technologieplattformen verbessert wird, denn hier besteht immer noch Handlungsbedarf. Insgesamt arbeiten an diesem Projekt sechs solcher europäischen Technologieplattformen, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Diese sind im Einzelnen: Textilien, Stahl, Chemie, Forstwirtschaft, neue Materialien und Bauwesen. Sie alle verfolgen gemeinsame Ziele mit dem Fokus auf das energieeffiziente Bauen. Hier muss die Europäische Union noch deutliche Fortschritte vorweisen können, was durch das genannte Projekt ein gutes Stück vorangebracht werden soll.

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, erfolgte eine Weiterentwicklung der genannten europäischen Technologieplattformen zu den so genannten gemeinsamen Technologieinitiativen. Sie arbeiten mit privaten und öffentlichen Geldern und das europaweit. Damit ist das Vorantreiben des gestellten Ziels deutlich besser möglich, als wenn sich die Initiative nur auf das einzelne Land beschränken würde. Die Technologieinitiativen nun sollen die technologischen Kernkompetenzen weiter vorantreiben. An der Stelle setzt auch die Lissabon-Strategie an, des Weiteren muss die Europa 2020-Strategie genannt werden. Sie alle arbeiten gemeinsam daran, dass das energieeffziente Bauen weiter entwickelt wird und dass die Technologieplattformen nicht nur eine bessere Anlaufstelle für alle auf der Suche nach Informationen Befindlichen sind, sondern dass diese auch untereinander besser zusammenarbeiten.