CIP - Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

 

Wachstum und Beschäftigung sollen in Europa mit Hilfe des Competitiveness and Innovation Framework Programme (CIP) gefördert werden. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation und es geht darum, Unternehmen jeglicher Art zu fördern. Das Programm gilt dabei als zentrales Element innerhalb der von der Europäischen Union angestrebten Innovationsförderung, wobei die Gemeinschaft der Unternehmen hier federführend ist. Die Förderperiode begann im Jahr 2007 und dauert noch bis 2013 an.

Die Unternehmen sollen damit in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. In erster Linie soll das Ziel erreicht werden, die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die KMU, zu fördern, denn diesen fehlt es aus finanziellen und personellen Gründen oft an Möglichkeiten zur Innovation. Das Hauptaugenmerk der Förderung liegt dabei auf den Öko-Innovationen. Die Nutzung von erneuerbaren Energien und die Erschließung neuer Energiequellen stehen ebenfalls auf der der Liste der zu fördernden Aktivitäten. Außerdem soll eine Informationsgesellschaft vorangetrieben werden, die im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist.

Unterteilt ist das CIP dafür in drei Rahmenprogramme. Zum einen muss EIP genannt werden, das Programm für die unternehmerische Innovation und Initiative, mit dessen Hilfe die KMU leichter an Finanzmittel gelangen sollen. Zudem sollen damit vorhandene Netzwerke optimal genutzt und bestenfalls deutlich erweitert werden. Des Weiteren sollen Innovationsmaßnahmen angeregt und durchgeführt werden. Das zweite Rahmenprogramm des CIP trägt den Namen „Programm zur Unterstützung der IKT-Politik“. Hierbei geht es vor allem um die INformations- und Kommunikationstechnologien, die gefördert und möglichst effizient eingesetzt werden sollen. Es werden einige Pilotprojekte gestartet, die etwa die Anwendung von IKT-gestützten Dienstleistungen betreffen oder die Stärkung der Sicherheit bei der Nutzung digitaler Inhalte.
Das dritte Rahmenprogramm nennt sich „Programm für intelligente Energie – Europa II“. In diesem Programm ist vorgesehen, dass erneuerbare Energiequellen gefördert werden und dass die Energieeffizienz allgemein verbessert wird. Es soll dazu beitragen, dass nachhaltige Energie bereitgestellt und genutzt werden kann und dass Europa damit seine Wettbewerbsfähigkeit behält.